Texaner Michael Cargill steht auf Trump

Texaner Michael Cargill steht auf Trump

„We the people“ – getreu den ersten Worten der amerikanischen Verfassung stehen auf dieser ZDF-Seite zur US-Wahl die amerikanischen Wähler im Mittelpunkt. Sie erzählen, wie sie leben, was sie am politischen System ihres Landes stört, wovon sie träumen und wen sie wählen werden: Hillary Clinton oder Donald Trump - oder gar jemanden anderes?

Bei Michael Cargill rauchen die Colts, so wie man sich das in Texas vorstellt. Der Mann betreibt einen Waffenladen in Dallas und unterrichtet Waffenliebhaber oder Menschen, die einen Waffenschein beantragen möchten. „Es ist vergleichbar mit einem Führerschein. Wenn Du in Texas eine Waffe tragen willst, musst Du eine Prüfung absolvieren, bevor Du Deinen Antrag einreichen kannst“, erklärt er. „Das hier ist Texas. Und Waffenträger sind die Menschen in der Gesellschaft, die am seltensten in Straftaten verwickelt sind. Sie tragen Verantwortung und sind sich der Konsequenzen ihres Handelns bewusst.“

Texas ist der Staat in den USA, in dem der zweite Verfassungszusatz und das Recht auf Selbstverteidigung wie ein politisches Banner vor dem Bauch getragen werden. „This is NRA country“ steht am Flughafen in Dallas, ein Willkommensgruß der einflussreichen Lobbyorganisation „National Rifle Association“. Und am Beispiel Michael Cargill, der zwar schwarz ist und homosexuell, aber andererseits auch ein Konservativer wie er im Buche steht, wird klar: Nicht nur wütende, weiße Männer wählen Donald Trump.

Dallas, Texas

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