Grant McGarry ist unentschlossen

Grant McGarry votiert für Trump

„We the people“ – getreu den ersten Worten der amerikanischen Verfassung stehen auf dieser ZDF-Seite zur US-Wahl die amerikanischen Wähler im Mittelpunkt. Sie erzählen, wie sie leben, was sie am politischen System ihres Landes stört, wovon sie träumen und wen sie wählen werden: Hillary Clinton oder Donald Trump - oder gar jemanden anderes?

Grant McGarry hat fünf Jahre seines Lebens in einer Eliteeinheit als US-Ranger im Irak und Afghanistan verbracht. „Ich habe dort - wie meine Kameraden - unsere Freiheit verteidigt“, sagt er. „Dass das im modernen Amerika nicht wertgeschätzt wird, trifft mich sehr.“

Grant ist ein gutes Beispiel dafür, wie tief die Ablehnung von Hillary Clinton bei den US-Soldaten sitzt. Kaum ein Angehöriger oder Ehemaliger der Streitkräfte kann sich mit ihr als Präsidentin anfreunden. Clinton wird unter anderem verantwortlich gemacht für Waffenverkäufe an „Schurkenstaaten“ während ihrer Zeit als US-Außenministerin.
Grant kam unbeschadet aus seinen Einsätzen zurück. Er hat gute, enge Freunde an der Front verloren, in „den schlimmsten Rattenlöchern, die man sich vorstellen kann“. Jetzt, in seinem neuen Leben als Zivilist, kümmert er sich darum, dass Veteranen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Es sei eine schreiende Ungerechtigkeit, dass Männer, die ihr Leben für die USA riskieren, nach ihrer aktiven Zeit so gut wie keine Chancen haben, sagt er.

Roswell, Georgia

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