Tori Bertran: Zur Not Clinton

Tori Betran

„We the people“ – getreu den ersten Worten der amerikanischen Verfassung stehen auf dieser ZDF-Seite zur US-Wahl die amerikanischen Wähler im Mittelpunkt. Sie erzählen, wie sie leben, was sie am politischen System ihres Landes stört, wovon sie träumen und wen sie wählen werden: Hillary Clinton oder Donald Trump - oder gar jemanden anderes?

Tori hatte keine schlechte Kindheit, sagt sie. „Wir hatten alles - ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, ausreichend Geld. Dass es mir so lange so schlecht ging, lag an mir selbst, nicht an meinem Umfeld“. Tori Bertran hat eine lange Reise zu sich selbst hinter sich: Geboren als Alejandro Bertran, als Sohn eines Kubaners und einer US-Amerikanerin, lebt sie heute als Frau in Miami. Sie ist Teil der LGBT-Community, einer Gemeinschaft von Menschen in den USA, die sich öffentlich zu ihrer Sexualität bekennen, die für mehr Rechte für Schwule, Lesben und Transgender eintritt. Rund 1,6 Prozent der 330 Millionen Amerikaner sind homo- oder bisexuell.

Tori kennt Anfeindungen, Schmähungen, Niedertracht aus dem Alltag. Und obwohl sie in Florida lebt, einem in dieser Hinsicht recht liberalem Staat, muss sie ihr Leben und ihren Alltag auf die Intoleranz ihrer Mitmenschen ausrichten. Politisch denkt sie – wie zu erwarten – alternativ. Ihr Kandidat ist Gary Johnson von der Libertarian Party – ein schönes Beispiel dafür, dass es in Amerika auch Unterstützer von „dritten Parteien“ gibt.

Miami, Florida

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