Hali Cazaldillas wählt nicht

Hali Cazaldillas darf nicht wählen

„We the people“ – getreu den ersten Worten der amerikanischen Verfassung stehen auf dieser ZDF-Seite zur US-Wahl die amerikanischen Wähler im Mittelpunkt. Sie erzählen, wie sie leben, was sie am politischen System ihres Landes stört, wovon sie träumen und wen sie wählen werden: Hillary Clinton oder Donald Trump - oder gar jemanden anderes?

Hali Cazaldillas kam als 9-Jährige aus Mexiko in die USA, über die Grenze, bei Nacht. Ihr Vater hatte einem „Coyoten“ angeheuert - so werden die Menschenschlepper genannt, die an Mexikos Grenze zu Amerika ihren Lebensunterhalt damit bestreiten, Menschen auf die andere Seite und in eine ungewisse Zukunft zu führen.

Hali ist privilegiert, obwohl sie unterprivilegiert ist: Sie lebt in den Staaten im Rahmen eines Regierungsprogramms, das sich „DACA“ nennt. Dieser Status sichert ihr die Möglichkeit zu, nicht abgeschoben zu werden. Sie darf, solange sie es bezahlen kann, sogar studieren. Die USA verlassen darf sie nicht. Wählen auch nicht. Und ihr Vater, der mehr als 40 Jahre in Amerika gelebt und gearbeitet hat, läuft noch immer jeden Tag Gefahr, abgeschoben zu werden. Er hat keinen „DACA“-Status.

#wethepeople - Nachgefragt

#wethepeople: Nachgefragt bei Hali

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Hier lebt Hali Cazaldillas

Cazaldillas, New Mexico

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