Joe Marino steht auf Trump

Portrait Joe Marino

In Las Vegas ist der alltägliche Wahnsinn zuhause. Und: Joe Marino. Der 55-Jährige wuchs in New York auf, wo auch sein Held herkommt: Donald Trump. Mit diesem politischen Bekenntnis macht sich Joe bei vielen anderen Latinos unbeliebt – dabei hat er selbst Latino-Wurzeln: Sein Vater ist Italiener, seine Mutter stammt aus Puerto Rico. Wichtig ist Joe vor allem ein Wahlversprechen von Trump: Alle Amerikaner dürften ihre Waffen behalten. Denn Joes Leidenschaft sind Waffen, sieben Stück hat er – samt Lizenz sie verdeckt zu tragen.

Joe glaubt daran, dass er mit viel Fleiß und harter Arbeit irgendwann auch Erfolg haben wird. In seinen Augen steht dafür niemand mehr als Donald Trump. Joe selbst ist Chauffeur, seine Frau Heidi ist Verkäuferin. Beide haben sich im Lauf der Jahre einen bescheidenen Wohlstand aufgebaut. Nicht selten fährt Joe ein frisch vermähltes Pärchen durch die Nacht. Las Vegas ist ein Versprechen für Besucher aus aller Welt.

Die Metropole spiegelt aber auch die Ungleichheit der amerikanischen Gesellschaft wieder. Manche Suites kosten viele 1000 Dollar pro Nacht, Obdachlose werden derweil vom Stadtbild getilgt und in die Kanalisation vertrieben. Auch die übrigen Einwohner leben getrennt nach Geldbeutel. Joe Marino kennt seine Stadt: „Reiche Leute leben nur in bestimmten Teilen der Stadt, weit weg von den ärmeren. Las Vegas separiert die Leute voneinander – abhängig davon, wer Du bist.“

Las Vegas, Nevada

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